Ladungssicherung

Fall 37

Dieser Fall erklärt sich von selbst.

Fall 36

Auch Landwirte müssen lernen, die Ladung zu sichern.

In dem vorliegenden Fall kam glücklicherweise keine Person zu schaden.

Fall 35

Dieser Sattelzug wurde von der Autobahn gelotst, da er vollkommen schief beladen wurde und umzukippen drohte. Die Weiterfahrt wurde untersagt und es musste mit zwei Gabelstaplern und einem großen Ladekran aufwändig abgeladen werden. Die Ladungssicherung und die Gewichtsverteilung wurden nicht beachtet. Fahrer und Verlader bekamen Anzeigen und mussten die Kosten für das Umladen tragen.

Fall 34

Hier sind mal einige Beispiele zu sehen, wo die Ladung gewandert, gekippt und verrutscht ist. Der Polizist ist so nicht zufrieden.

Fall 33

Zu dem Thema der Ladungssicherung von Sackwaren gibt es nun einige Verbesserungen. Auf diesem Lkw ist davon wohl noch nichts angekommen. Es wurden beispielsweise keine Kantenschoner verwendet. Die NIederzurrungen an weicher Ladung können keine ausreichend hohen Vorspannkräfte entwickeln. Leider ein schlechtes Beispiel. 

Fall 32

Auf diesem Pkw-Anhänger wurden Sackwaren transportiert. Die Palette wurde mittig aufgeladen und gänzlich ungesichert gefahren. Bereits ein Sack rutschte seitlich von der Palette. Einfach gedankenlos und gefährlich.

Fall 31

Dieser Fall erklärt sich von selbst.

Fall 30

Dieser als Unfallfahrzeug gekaufte Tankauflieger wurde tatsächlich angekoppelt hinter einer Zugmaschine geführt. Die Hülle des Tankers war erheblich beschädigt und wurde nur mit Spanngurten zusammen gehalten. Das Fahrzeug wies viele weitere technische Mängel auf und wurde von der Polizei stillgelegt. Der Auflieger durfte nur auf einem Tieflader die Weiterfahrt fortsetzen. Die Suche nach einem geeigneten Spediteur dauerte mehrere Tage. Dem Unternehmer erwartet eine kräftige Geldstrafe.

Fall 29

Ein schönes, schlechtes Beispiel von falschen Niederzurrungen, desolatem Fahrzeugaufbau, Überschreitung der Achslasten und und und

Fall 28

Bei dem Anhängergespann öffnete sich bei voller Fahrt auf der Autobahn die Heckklappe leicht, so dass Braugerste verloren ging. Der rechte Fahrstreifen und der Seitenstreifen waren über mehrere hundert Meter davon bedeckt. Glücklicherweise kam es zu keinem Verkehrsunfall. Der Anhänger wies noch weitere technische Mängel auf, so dass er noch vor Ort aus dem Verkehr gezogen und verschrottet wurde.

Fall 27

Heute habe ich in Hamburg diesen Lkw mit einer Absetzmulde entdeckt. Hierin wurden Rundballen transportiert. Diese Ballen waren alle ungesichert. Ein sehr schlechtes Beispiel und eine absolute Gefahr für den Lkw-Fahrer selbst und für alle anderen Verkehrsteilnehmer.

Fall 26

Bitte verwenden Sie nur geprüfte und für die EU zugelassene Zurrmittel. Bei dieser Zurratsche können die Belastungswerte auf dem Etikett nicht ermittelt werden. Die gezeigte Ratsche ist nicht in Deutschland zugelassen.

Fall 25

In diesem alten, sehr schönen Fahrzeug ist ein Zurrnetz nachgerüstet worden, dass sogar elektrisch auf und ab fährt. Das ist sehr bequem, zeitsparend und eine super Sicherung der Ladung. Mit der richtigen Ausstattung im Fahrzeug ist eine Ladungssicherung einfach.

Fall 24

Auf diesem Sattelzug wurden Bigbags transportiert, in denen sich Düngemittel befanden. Durch die unzureichende Sicherung mittels Spanngurten im Niederzurrverfahren sind diese während der Fahrt verrutscht, zusammengesackt und kollabiert. In der Folge verlor der Lkw-Fahrer die Kontrolle über den Sattelzug und geriet in den Graben. Hier lehnte sich das Gespann an mehreren kleinen Bäumen an – sonst wäre er gänzlich umgekippt. Der Fahrer wurden glücklicherweise nur leicht verletzt.

Eine mögliche Lösung ist das Kopfschlingen:

Fall 23

Sehr interessant ist auch die Arbeit im Hamburger Hafen, so zum Beispiel bei der Verladung von Containern auf Überseeschiffe oder von Großkisten auf die Schubverbände. Eine tolle Aufgabe in gigantischer Kulisse.

Fall 22

Bei diesem überlangen und überbreiten Gespann war die Ladungssicherung zu beanstanden. Zum einen waren die eingesetzten Zurrgurte verschlissen oder das Kennzeichnungsetikett war nicht mehr zu lesen. Diese Gurte dürfen nicht verwendet werden. Ebenso ist es nicht zulässig in den Haken eines Gurtes den nächsten Zurrgurt einzuklinken.

Da der Fahrer zahlreiche weitere Gurte mitführte, konnte er vor Ort nachsichern und nach etwa einer Stunden die Fahrt fortsetzen.

Fall 21

Dieses Flat für den Transport auf einem Vollcontainerschiff ist sehr gut gepackt worden. Es wurde eine kombinierte Ladungssicherung aus Niederzurrungen und Direktzurrungen durchgeführt, wo es nur wenig zu beanstanden gab. Es fehlten im Wesentlichen die Kantenschoner für die verwendeten Zurrgurte.

Fall 20

An diesem Beispiel ist gut zu erkennen, warum bei Beladung von Übersee-Containern Holzplatten als Zwischenlage verwendet werden sollten. Die palettierten Kartons sind gestapelt worden und hielten dem Druck nicht stand. Die Ware in den Kartons wurde erheblich beschädigt. Der Container ist nicht havariert, da sich der umgekippte Stapel seitlich an der nächsten Ware abstützen konnte.

Bitte verwenden Sie immer Zwischenlagen bei gestapelten Waren im Container.

Fall 19

Auf diesen beiden Sattelzügen wurden überbreite Fundamentringe transportiert. Die Ladungssicherung wurde mit Zurrketten im Diagonalzurrverfahren sehr gut ausgeführt. Dazu wurden Laschschlaufen verwendet, die durch die Löcher der Ladung geführt wurden. Zusätzlich gab es noch Einsteckrungen zur formschlüssigen Sicherung. Ein gutes Beispiel.

Fall 18

Die Polizei musste hier bei einem ausländischen Lkw die Weiterfahrt verhindern. Der Lkw hatte Schaltschränke geladen, die bei der Fahrt auf dem großen Betriebsgelände verrutscht waren, umgekippt sind und dabei beschädigt wurden. Der Fahrer bat ein Kranunternehmen, beim Aufrichten der Ladung zu helfen.

Zusätzlich wurde hier der Ladeboden erheblich beschädigt. An dem Lkw wurden diverse verkehrsbeeinträchtigende Mängel festgestellt, so dass er nicht weiterfahren durfte. Die Bremsen waren funktionslos und die Ladefläche hatte sich bereits von den Trägern gelöst. Es kamen Forderungen von mehreren tausend Euro auf das Unternehmen zu. 

Fall 17

Hier sehen Sie einen Standard-Sattelzug, der mit Gittergroßboxen mit Auspuffen beladen. Abgesehen davon, dass die Zahl der verwendeten Zurrgurte viel zu gering war, waren von den 12 eingesetzten Gurten 10 stark beschädigt. Da der Fahrer keine weiteren dabei hatte, musste er auf einen weiteren Transport aus Estland warten. Zudem hat der Fahrer gegen das Sonntagsfahrverbot verstoßen.

Solch eine Beschädigung kann nicht übersehen worden sein, zumal auch noch eine Pappe untergelegt wurde. Fast alles Gurte sahen so aus, da der Fahrer keine Kantenschoner verwendet hat. Diese standen ihm nicht zur Verfügung. Das ist ein ganz schlechtes Beispiel.

Fall 16

Auf diesem Auflieger wurde eine Rotornabe transportiert, an der Zurrösen befestigt waren. Somit war ein Verzurren im Direktzurrverfahren mit Ketten problemlos möglich. Ein gutes Beispiel.

(Auf der Startseite sehen Sie ein Negativbeispiel)

Fall 15

Bitte verwenden Sie nur geeignete Zurrmittel und keine selbst verschraubten Gurte und haken Sie die Elemente nur in die Zurrösen. Ein Zurrhaken soll nur im Hakengrund belastet werden. Beide Fotos zeigen Negativbeispiele.

Fall 14

Bei diesem Gliederzug wurden Steine transportiert, ohne dass der Ladungssicherung ausreichend Beachtung geschenkt wurde. Die Ware wurde nur nach rechts und links formschlüssig geladen und durch die Seitenwände gehalten. In Längsrichtung gab es keinen Formschluss, es gab zudem sehr große Ladelücken. Anti-Rutsch-Matten wurden nicht verwendet.

Der einzige Zurrgurt, der verwendet wurde, war längst ablegereif. Das Kennzeichnungsetikett der Ratsche fehlte, die Ratsche war verbogen und das Gurtband schon stark verschlissen. Der Fahrer hatte ausreichend Gurte und Ratschen an Bord, die sogar neuwertig waren. Somit war es auch hier mal wieder nur die Bequemlichkeit, die dann mit einem saftigem Bußgeld und einer Untersagung der Weiterfahrt endete.

Fall 13

Auf diesem Sattelzug wurde ein Mähdrescher mit Zubehör transportiert. Die Ladung wurde sehr ungünstig gestapelt und erschwerte die Sicherung. Zum Beispiel wurde mehrere Zurrgurte ohne Ratsche verwendet und geknotet. Knoten der Zurrgurte ist verboten. Zum anderen wurde richtiger Weise mit Direktzurrungen gearbeitet. Nur leider rutschte dabei der Gurt seitlich in den Haken. Das sind kleine Fehler, die aber zu schweren Unfällen führen können. Auch diese Gespann wurde stillgelegt, da es auch etliche schwere technische Mängel aufwies.

Fall 12

Dieser Fall erklärt sich von selbst.

Fall 11

Es ist schon erstaunlich, wie manche es schaffen, die Fahrzeuge so zu verladen. Hier wurde aber das Fahrzeug tatsächlich nur aufgeladen ohne auch nur das geringste für eine Sicherung der Ladung zu tun. Der aufgeladene Sprinter stand gänzlich lose auf der Ladelfläche und wurde von der Polizei erst einmal stillgelegt.

Fall 10

Bei einer Firmenschulung auf dem dortigen Betriebsgelände sind mir folgende Dinge ins Auge gefallen. Immer wieder werde ich gefragt, ob es zulässig ist, die Zurrgurte über die Bordwand zu spannen und am Fahrzeugrahmen zu befestigen. Hiervon kann ich nur abraten. In Einzelfällen mag das möglich sein. Die Regel sieht aber wie auf den folgenden Fotos aus. Die Haken werden nur auf der Spitze belastet und der Fahrzeugrahmen ist nicht für diese Beanspruchung gebaut worden. Zum Teil können die Haken durch zwei Finger problemlos gelöst werden.

Es müssen immer die zulässigen Zurrpunkte und die passenden Haken verwendet werden.

Fall 9

Bei einer Firmenschulung auf dem dortigen Betriebsgelände sind mir folgende Dinge ins Auge gefallen. Immer wieder werde ich gefragt, ob es zulässig ist, die Zurrgurte über die Bordwand zu spannen und am Fahrzeugrahmen zu befestigen. Hiervon kann ich nur abraten. In Einzelfällen mag das möglich sein. Die Regel sieht aber wie auf den folgenden Fotos aus. Die Haken werden nur auf der Spitze belastet und der Fahrzeugrahmen ist nicht für diese Beanspruchung gebaut worden. Zum Teil können die Haken durch zwei Finger problemlos gelöst werden.

Es müssen immer die zulässigen Zurrpunkte und die passenden Haken verwendet werden.

Fall 8

In diesem Beispiel wurden die Güter mit Gurten überspannt und niedergezurrt. Leider waren in Längs- und in Querrichtung sehr große Ladelücken vorhanden. Diese Lücken hätten ausgefüllt werden müssen. Da dies nicht getan wurde, ist das Niederzurren fast wirkungslos, da die Spannung in den Gurten nicht aufgebaut werden kann. Weiterhin waren die Hälfte der verwendeten Zurrgurte ablegereif, sie waren sehr stark angerissen und hätten nicht verwendet werden dürfen. Dem Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt solange untersagt bis er die Ladung ordnungsgemäß nachgesichert hatte.

Fall 7

Beim Öffnen der Türen des Sprinters war an der Innenseite ein schönes Hinweisschild angebracht, dass die Ladungssicherung veranschaulichen sollte und zeigte, wie mit Zurrgurten Güter an der Seitenwand, an den Ankerschienen befestigt werden können.

Aber beim Blick in den Laderaum zeigte sich ein ganz anderes Bild. Die einzelnen Packstücke wurden in „loser Schüttung“ im Klein-Lkw transportiert. Hier wären ein Zurrnetz oder eine Zurrplane optimal gewesen.

Fall 6

Abgebildet ist ein Sattelzug, der mit Baustahlmatten beladen ist. Hier können wir ein schönes Beispiel von Formschluss sehen. Üblicherweise wurden solche Ladungen mit einer Handvoll Gurten überspannt und niedergezurrt. Da die Matten aber flexibel sind und nachgeben, konnte keine ausreichende Vorspannung erzeugt werden, die Ladung war nicht ausreichend gesichert. In diesem Beispiel allerdings wird die Ladung mit Hilfe von Einsteckrungen an Ort und Stelle gehalten. Das System ist passend für die üblichen Größen und schnell vom Fahrer umzusetzen.

Die Einsteckrungen können in verschiedene Aussparungen auf der Ladefläche eingesetzt werden. Die Rungen wurden nicht nur rechts und links, sondern auch hinter den Ladungsstapel gesetzt. Die Stapel liegen auf Kanthölzern auf, die unten und oben mit Anti-Rutsch-Matten belegt wurden.

Fall 5

http://www.hamburg.sat1regional.de/aktuell-hh/article/note-mangelhaft-viele-lkw-sichern-ihre-ladung-nicht-richtig-129905.html?sword_list[]=a23&no_cache=1

Fall 4

Die Stahlplatten haben sich beim Auffahren auf die Autobahn gelöst und sind verrutscht. Dadurch wurde die Plane beschädigt. Die Bänderung der Pakete und das Niederzurren haben versagt. Nicht auszudenken, wenn der Fahrer etwas schneller gefahren wäre oder in einer Notsituation ein Ausweichmanöver hätte fahren müssen.

Fall 3

So gedankenlos, dass man es kaum glauben kann. Die beiden Gasflaschen wurden gänzlich ungesichert in dem Anhänger transportiert. Sie waren noch jeweils halbvoll. Sie liegen zwar fest in der umgedrehten Europaletten, so dass sie nicht hin- und herrollen können. Allerding wurde die Palette in keinster Weise gesichert. Auch die Stirnwand des Anhängers ist schon stark verformt, vermutlich durch zuvor verutschte Ladungen.

Fall 2

Dieser Fall erklärt sich von selbst.

Fall 1

An einem verplombten Sattelzug hatte der Fahrer zunächst keine Möglichkeit, die Ladung vor Fahrtantritt zu prüfen. Im Verlauf seiner Fahrt bemerkte er, dass die Ladung in die Plane verrutscht war. Als er im Beisein der Polizei den Auflieger öffnete, fielen mehrere Pakete auf die Straße. Die Ladungssicherung war katastrophal, weil sie nicht vorhanden war. Die Ladung wurde lose transportiert. Die Folge war eine satte Geldbuße gegen die verladende Firma.

Dem Fahrer muss es ermöglicht werden, vor Fahrtantritt die Ladung und ihre Sicherung zu überprüfen. Erst dann darf der Lkw verplombt werden.


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