Großraum- und Schwertransporte

Fall 8

Dieser Schwertransport aus drei Sattelzüge bestehend war jeweils um die 60m lang. Durch fehlenden bauliche Vorbereitungen an der Strecke konnte der Transport an der Abfahrt nicht abbiegen und musste stehenbleiben. Fast zwei Tage war die Zu- und Abfahrt voll gesperrt. Aufwändige Bauarbeiten mussten erfolgen, bevor der Transport zu seinem Ziel rollen konnte. Die Polizei hat ein Verfahren eingeleitet.

Fall 7

Dieser Transport lief beanstandungsfrei, da sich der Verlader um eine Verladeanweisung gekümmert und einen Berater für Schwertransporte und Ladungssicherung in seiner Firma beschäftigt hat.

Fall 6

Eine Besonderheit stellen die Gigaliner dar. Hier regelt eine gesonderte Verordnung die Zulässigkeit und Auflagen eines solchen Gespanns.

Fall 5

Auch solche Fahrzeuggespanne sind immer häufiger anzutreffen. Nicht ein Lkw, sondern eine Zugmaschine wird für den Transport der Baumaschinen eingesetzt. Hier wurde ein überbreiter Bagger transportiert. Allerdings ist auf dem nächsten Foto zu erkennen, dass die Markierungen, die die Überbreite kenntlich machen sollen, nicht richtig gesetzt wurden.

Außerdem war die Ladungssicherung zu beanstanden, da die Haken der Zurrketten nicht ordentlich eingehängt wurden. Die Haken wurden nur auf der Spitze und nicht im Hakengrund belastet.

Fall 4

Im Rahmen einer Großkontrolle wurde dieser Baggertransport angehalten. Er wurde verwogen und wog etwa 49t. Der Transport hätte nicht fahren dürfen, da das erforderliche Begleitfahrzeug fehlte und der Lkw nur nachts fahren darf. Den Unternehmer erwartet nun ein Verfahren, bei dem ein vierstelliger Betrag erwartet wird. Der Transport durfte nicht weiterfahren und wurde stillgelegt.

Fall 3

Ein 60t-Autokran hatte bei dieser Großkontrolle der Polizei schlechte Karten. Sein zulässiges Gesamtgewicht wurde überprüft und brachte eine deutliche Überschreitung der Gewichte ans Tageslicht. Die Genehmigungen und Erlaubnisse für diesen Schwertransporte waren somit auch nicht mehr ausreichend. Die Folge war, dass ein zweiter Kran kommen musste, damit einige Rüstteile des Krans auf einen Sattelzug umgeladen werden konnten. Dafür wurde der halbe Parkplatz benötigt. Den Kranunternehmer erwartet nun eine deutliche Geldbuße.

Fall 2

Bei diesem Fahrzeug handelt es sich zwar um einen serienmäßigen Gliederzug, der aber überbreite Betonelemente geladen hatte. Diese ragten seitlich über den Anhänger hinaus. Somit war eine Ausnahmegenehmigung erforderlich, die er nicht besaß. Zudem war die Ladungssicherung zu beanstanden, da alle! verwendeten Zurrgurte verschlissen waren. Das Fahrzeug durfte nicht weiterfahren.

Fall 1

Dieser Großbagger wurde als Großraum- und Schwertransport befördert. Allerdings fehlten sämtliche Genehmigungen für diese Fahrzeuge. Somit wurde gegen das Unternehmen ein Bußgeld von mehreren tausend Euro verhängt.


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