Gefahrgut, Gefahrstoff

Fall 13

In Hamburg habe ich neulich dieses Behältnis auf einem öffentlichen Gehweg entdeckt. Es war mit einem Label der Klasse 4.1 beklebt. Über den Inhalt kann ich nichts sagen, ebenso wenig, ob das Behältnis gefüllt oder leer war. Das ist keine geeignete und zulässige Lagerung von Gefahrgut.

Fall 12

Bei der Kontrolle von Gefahrgut-Trailer im Ostseehafen wurde dieser Auflieger entdeckt. Er hat die Gefahrgutlabel an der Zollschnur befestigt. Die zuständige Polizei toleriert diese Kennzeichnung während des Transportes auf der Fähre.

Fall 11

Gefahrgut ohne jede Sicherung. Die Fässer und Kanister standen lose auf der Ladefläche. Zum Teil waren die Sprengringdeckel nur mit Klebeband abgedichtet worden, nach die Ware angebrochen wurde. Es handelte sich um ätzende und brennbare Flüssigkeiten. Schön zu sehen ist auch die Sicherung des stehenden Sackes mit Absperrband.

Fall 10

Die Sackware mit Gefahrgut war nicht ordnungsgemäß gestaut worden. Eine Holzzwischenlage fehlten unter der oberen Stapellage. Die unteren Säcken hielten den Druck nicht stand und wurden sehr stark beschädigt.

Fall 9

Finden Sie die orangefarbene Warntafel und das Label für Klasse 3?

Dies ist ein sehr schlechtes Beispiel.

Fall 8

Die Gefahrgutlabels können so unterschiedlich ausgestaltet sein. Überlegen Sie selbst, welche zulässig sind.

Fall 7

Das ist ein seltenes Gefahrgut-Gespann, das aber grundsätzlich zulässig ist. Leider ist die Warntafel vorn am VW-Transporter nicht ausreichend groß und die Ladungssicherung im Planenanhänger war sehr mangelhaft. Die Ladung wurde in ein geeignetes anderes Fahrzeug umgeladen, wo eine Sicherung der Ladung besser möglich war.

Fall 6

An diesem Sattelzug waren die Gefahrgut-Label an der Rückseite nicht ordentlich entfernt worden. Sie sind noch zum Teil erkennbar. Ist der Sattelzug nun leer oder beladen? Diess Frage lässt sich erst dann klären, wenn der Lkw gestoppt und der Laderaum geöffnet wurde. Bei einer Abfahrtskontrolle hätte das dem Fahrer auffallen müssen. 

Fall 5

Dieser Sattelzug, der einen 20 Fuß-Container mit Gefahrgut geladen hatte, fiel der Polizei schon im Vorbeifahren auf. Der Container war auf beiden Seiten erheblich ausgebeult und beschädigt. Die Polizei stoppte den Transport und öffnete den verplombten Container, um die Ladung und ihre Sicherung zu prüfen. Bei der aktuellen Ladung gab es aber keine Beanstandungen, so dass der Lkw mit neuer Plombe seinen Weg fortsetzen konnte. Fraglich bleibt, ob der Container im Hafen weitertransportiert wurde.

Fall 4

Bei diesem Transport von Gasflaschen waren einige mangelhaft gekennzeichnet worden. Die Kennzeichnung mit den Gefahrzetteln lösten sich zum Teil. Zum anderen fehlte die Beschriftung mit der UN-Nummer oder die Beschriftung war viel zu klein angebracht. Was fällt Ihnen noch auf?

Fall 3

Auch in diesem 7,5 t-Lkw wurde die Ladungssicherung nicht beachtet. Die Ladung wurde lose als Palettenware in das Fahrzeug geschoben. Eine Ladungssicherung ist bis auf den vorn quer angebrachten Klemmbalken nicht erfolgt. Die Waren hätten jederzeit nach hinten bzw. zur Mitte und damit zu den Seiten verrutschen oder umkippen können. Erschwerend kommt hinzu, dass es sich um Gefahrgut bzw. Feuerwerkskörper handelt. Hier sollte besondere Vorsicht geboten sein. Als Folge wurde dem Lkw die Weiterfahrt untersagt und gegen mehrere Beteiligte ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Fall 2

Auch im Pkw sollte die Ladung gesichert werden. Ein Kindersitz kann diese Funktion kaum übernehmen, erst recht nicht, wenn die Gurte nicht benutzt werden. Außerdem war der Fahrer nicht privat, sondern gewerblich unterwegs. Die vorgeschriebene Gefahrgutausrüstung führte er nicht bei sich. Demzufolge kam ein Bußgeld auf den Fahrer zu.

Fall 1

Die Kennzeichnung dieser Palette wurde beanstandet. Die Ladungssicherung auf der Palette ist in Ordnung, es fehlt jedoch der Aufkleber „Umverpackung“. Die Gefahrgut-Label sind nicht ausreichend zu erkennen.

Auf diesen Fässern, die mit Gefahrgut gefüllt waren, stand eine farblose Flüssigkeit. Wer kann auf einen Blick erkennen, ob es sich dabei um ausgetretenes Gefahrgut handelt oder nicht? Die Fässer standen in einer Halle und nicht draußen. Zudem wurden sie nicht zu einer Ladeeinheit verbunden. Sie standen nur lose auf einer Palette.


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